Jonas: Verdauung ist das stärkste Signal, was im Wettkampf oder in nervösen Situationen immer am meisten auftritt und am unangenehmsten ist. Mit den größten Auswirkungen, dass das selbst vor den Profis eben nicht halt macht. Und jetzt hat es dieses Mal das Casper Stornes erwischt. Und er hat so schön gesagt, it's a bad day to have a bad day. Hallo und herzlich willkommen zu heutigen Folge von Podcast The Regulated Athlete. Heute wird es besonders spannend oder vielleicht nochmal eine andere Sichtweise, weil es geht die 73 WM in Nizza. Und bevor es richtig losgeht, ihr kennt das Spiel, wir nehmen einmal die Hand auf die Brust und wer nicht gerade Auto fährt oder auf dem Rad sitzt, draußen darf die Augen schließen und macht drei tiefe Atemzüge mit mir gemeinsam. Atmen durch die Nase ein. und das langsam durch den Mund wieder aus. durch die Nase ein. und wieder aus. Letztes Mal ein. und wieder aus. Einmal kurz reinspüren, wo zickt's gerade, wo zwackt's, was will der Körper einem sagen? Und dann geht's auch schon los. Ja, das ist der, vielleicht würde man sagen, der etwas andere Rennbericht. Also nicht der klassische, der kannst du ja bei YouTube reingehen und oder bei Spotify, die ganzen Podcasts rauf und runter. Da gibt's genug Analysen und Race Reviews, und wie das alles heißt. Gar kein Thema. Hörst dir an, dir die Highlights an. Es wird keine Zusammenfassung des Rennens, sondern einfach ein paar Beobachtungen, die wir gemacht haben und ein paar Erkenntnisse oder Erlebnisse, ich mit dir teilen möchte an der Stelle. Genau und zwar super schöne Strecke Nizza. Ich kenne es persönlich vor Ort, super spannende Atmosphäre, die damit sicherlich mit reinspielt. Wetter war ja auch bombastisch. genau, was auf jeden Fall aufgefallen ist, war so bisschen mein Haupteindruck vielleicht, das schon mal vorweg zu nehmen, ist, dass das total spannend war, die verschiedene Athleten. am Start zu sehen oder auch im Laufe des Rennens, also was Körpersprache angeht, was den Willen angeht, zu überzeugen, bei sich zu bleiben, vielleicht zu merken, okay, es läuft nicht so richtig, wie ich kann ich tun, was kann ich hinten raus noch ändern oder was kann ich noch bewegen. Auch wenn es nur eine Mitteldistance in Anführungszeichen war, ist doch noch hinten raus einiges möglich gewesen und trotz der sehr anspruchsvollen Radstrecke hat man ja doch sehr sehr schnelle Halbmarathons noch gesehen. Was wäre da vielleicht nur möglich gewesen, wenn die Radsteiger etwas weniger Höhenmeter gehabt hätte. Fragen befragen, man nicht herausfinden können, weil das Rennen war nun mal so und ist auch schön. Also, vorweg genommen, am Ende machen wir wieder den Test mit den drei Athletentypen und du kannst den gerne machen. Du kannst es rausfinden, vielleicht werde ich da, du bist und falls nicht, schreib einfach in die Abkursbeschreibung. Also, natürlich bei den Frauen geht kein Weg an Taylor Nipp vorbei. Brutal, was die auf dem Rad gezeigt hat, was der für einen Unterschied passiert ist, Col de Vence hoch. Muss man nichts groß zu sagen. wenn man sieht, dass die Frauen dahinter alle plus minus ähnlich gefahren sind und eine da mit zwei, drei kmh schneller die ganzen berg hoch fährt, dann ist das einfach ein Klassenunterschied. Laura Filbert hat so schön gesagt vom anderen Stern, anderen Planeten. Ja, Wahnsinn. Herz großen Respekt dafür und ja, spricht für die sehr gute Vorbereitung mit Dan Loran gemeinsam. Und auch entsprechend das Pacing hinten raus, der Halbmarathon war ja auch nicht langsam. Also das darf man nicht unterschätzen. Da hat sie sich sehr gut das eingeteilt. Respekt. Also verdiente Siegerin auf jeden Fall aus unserer Sicht. Vielleicht an der Stelle spannend zu sehen oder zu sagen, dass Lucy Charles-Barclay ja nicht am Start ist oder nicht am Start war, sich dagegen entschieden hat und damit die Stadt Nummer 1 freigeblieben ist als amtierende Weltmeisterin. Krasser Schritt aus meiner Sicht. Ich bin gespannt, ob das aufgeht. Letztes Jahr war bei ihr das Kona-Rennen mit einem späten Einbruch. Und hinten raus die 70.3 WM, die sie auf dem Podium gewinnen konnte. Das hat den ganzen Druck, mal zu steigern auf Kona hin. Vier Wochen vorher. Mutig. Die anderen Frauen waren am Start. Ich bin gespannt, wie es ausgeht. in Kona herausfinden. Genau, auf jeden Fall alles auf eine Karte gesetzt. Spielt so ein bisschen diese Gesamtbeobachtung, die wir haben, mit rein, dass es gefühlt wenig Vorfreude war. Also es war sehr viel Anspannung, sehr viel Erwartungsdruck, vor allen Dingen sich selbst gegenüber, auch von außen. Wenige, da wirklich, wo man das Gefühl hatte von außen, ich ehrlich sagen, mit den Emotionen sich wirklich haben leiten lassen, den Positiven. Und ja, das ist mein subjektiver Eindruck, kann jeder anders sehen. Mir vollkommen egal, aber ja, war echt spannend. Einzelne wenige Ausnahmen vielleicht, aber so im Großen und Ganzen. Marjolene Piérez vielleicht, ja, die hat sich da noch bisschen mittragen lassen, logischerweise vom Heimepublikum. Genau, was natürlich auch, was man da noch erwähnen kann, die Julie Deron brutal mit dem Halbmarathon da hinten raus. Das ist 3-4 Sekunden an der schnellsten Halbmarathonzeit ever vorbei. Bei den Frauen mit einer 1.13 und ... Alana Sifat, die die Surft ihre Erfolgssäule weiter nach Rot nach dem Sieg und hat immerhin die amtierende Weltmeisterin hinter sich lassen können mit Stolver Lüftset. Ja, also und das war am Ende nochmal recht knapp, also Respekt dafür. Zwei Schweizer auf dem Podium. Mal gucken, was da noch kommt. Und Immo Simons war ja auch noch in den Top 10 mit dabei. Also sehr stark Nationenwertung für die Schweiz an der Stelle. Genau, beste Deutsche Laura Philipp auf Platz 6. Ich sie vorher schon eingeordnet, dass da nicht ganz so viel möglich wäre vielleicht. Ich glaube, das wirkte sehr realistisch und reflektiert. So kam es ja auch, ist ja immer noch ein topper Ergebnis. Wir haben uns jeden Fall mit Karopole gefreut, bzw. gedacht oder vermutet, dass da eben auch bisschen mehr möglich gewesen wäre, obwohl Top 10 in der Welt natürlich immer noch Weltklasse ist. Und das an einem Tag, der eben vielleicht nicht perfekt läuft, immer noch Zehnte zu werden. ist natürlich da an der Stelle beeindruckend. daher auch Chapeau an der Stelle. Und ja, mal gucken, was da noch möglich ist. Und wir haben da ein gutes Gefühl, dass da bald vielleicht noch mehr kommt oder noch mehr. Ja, da ist auf jeden Fall ein riesiges Potenzial, was wir sehen. Genau, kommen wir zu den Männern. Man kann auf jeden Fall sagen, das ist auch sehr spannend, dass mit Haten Wild jemand gewonnen hat, der besser Triathlete definitiv ist, logischerweise, weil er logischerweise das Rennen gewonnen hat, ganz klar. Aber was eine spannende Statistik gezeigt hat, logischerweise, dass er in keiner der Teildisziplinen den schnellsten Split hatte. Weder beim Schwimmen, noch beim Radfahren, beim Laufen. Im Radfahren zwar nur paar Sekunden hinter Gustav Iden mit dem schnellsten Radsplit, aber er war eben nicht der Schnellste und hat in keiner der drei Disziplinen dominiert. Aber das Spannende beim Triathlon, geht eben die drei Deziplinen aus der Differenz, aus der Summe heraus, aus allen dreien. Und das spielt keine Rolle, wie gut man schwimmt, wie gut man radfühlt, wie gut man läuft. Und das geht das Gesamtpaket. Und das hat er perfekt gemacht und hat ein paar Sekunden vor Christian Blumenfeld ins Ziel gerettet, der da mal eben nur 1.05 rausgeknallt hat. Auch eben nach der Radstrecke, Wahnsinn, schnellste 73 Zeit ever. Also Wahnsinn. ja, ich mich trotzdem bisschen gefragt habe, wo ist die Freude bei diesen Menschen, bei Christian Blumenfeld oder KB? Wo sind die Emotionen? Der Wückte, mein zweiter der Welt, ist ein top Rennen gewesen, super gelaufen. Rad war vielleicht nicht ganz perfekt. Ich glaube, 16. oder so ist er vom Rad gestiegen. Aber, ob ich hinaus will, wo waren die Emotionen? Gefühlt war er nicht wirklich zufrieden. Vielleicht täusche ich mich, vielleicht hat es mir in den Nachhinein noch mal geändert, aber zumindest beim Ziel da drauf hat man da nicht viel gesehen. Und hier Legains Podium gesichert, Platz 3. Jetzt ist er ja noch gewonnen, auf jeden Fall auch eine stabile Performance. Und was spannend ist, dass wenn man noch bisschen weiter schaut, ja, Norwegen kam dann noch auf Platz 4 und Platz 6, mit Eden auf Platz 4 und Storns auf Platz 6 und... Das mit der Anmerkung dazu muss man sagen, dass Casper Storn sich übergeben hat. an der Stelle spannend, dass Verdauung unser stärkstes Signal, was wir bei uns ja auch immer wieder feststellen bei den ganzen Fragebögen, die bei uns gemacht wird. Verdauung ist das stärkste Signal, was im Wettkampf oder in nervösen Situationen immer am meisten auftritt und am unangenehmsten ist. Mit den größten Auswirkungen, dass das selbst vor den Profis eben nicht halt macht. Und jetzt hat es dieses Mal das Casper Stornes erwischt. Und er hat so schön gesagt, it's a bad day to have a bad day. Ja, als wenn es der Höhepunkt der 73 WM ist und dann an einem Ort, er letztes Jahr Weltmeister geworden ist in Nizza, ist natürlich klar, dass er da ein bisschen mehr sich erhofft hat. ja, doch erhofft hat. Und genau, von daher. spannend auf jeden Fall zu sehen, weil wenn man sieht, dass er bei diesem Stopp, den er mit mir übergeben hatte, der hat knapp zwei Minuten verloren und war 1.40 ungefähr hinter Jelle Genz am Ende. Ja, Spekulation jetzt, wir wollen jetzt keine Milchmännchenrechnungen aufstellen, aber es wäre durchaus nicht ganz unrealistisch, dass da zwei von Norweger auf dem Podium gewesen wären und dann immerhin, dann wären es statt drei ein Top 6, wären es drei ein Top 5 gewesen. Aber auf jeden Fall so oder so eine beeindruckende Ergebnis wieder mal von einer Trainingsgruppe von allen Nationen so weit vorne am Start zu sein mit ihren allen drei Athleten in dem Fall und ich meine man kann ja die Solvelyf Set noch dazu zählen die eben dann auch viertel geworden ist. Genau, also wo ich hinaus will ist vielleicht ist das noch mal ein guter Zeitpunkt so ein bisschen über die Norwegian Method zu sprechen und immer mit dieser Energie und immer diese Einstellung in die Trainingseinheit zu gehen Trainingseinheit so gut zu gestalten wie möglich, aber mit der Einschränkung am nächsten Tag die nächste Einheit eben auch gut gestalten zu können. Also die Einheit des heutigen Tages darf niemals die Einheit des nächsten Tages gefährden. So, das ist eine ganz spannende Einstellung, weil damit kann ich mich quasi nie aus dem Leben schließen, damit kann ich mich nie richtig beweisen sozusagen an einem Tag. Richtig zeigen, was in mir steckt im Training, wohlgemerkt. Und das ist gleichzeitig so ein bisschen diese Persönlichkeitsentwicklung, die es dafür braucht. Oder diese Charakterstärke, weil das geht nur bei Athleten, die genau wissen, was sie draufhaben. Und das schaffen, im Training nicht die Selbstbestätigung für sich selbst zu holen, sondern das so lange aufzusparen, dass sie diesen Schuss im Wettkampf zeigen können, im Rennen. Jakob Ingebrigtsen sagt das auch immer so schön, der hat ja im Prinzip ein ähnliches Trainings... Volumen oder Trainingseinstellungen. Und ja, der sagt auch so schön, du brauchst halt wirklich die Eier, im Training die Leute vorbeilaufen zu lassen, im Training deine Performance abzurufen, deine Leistung, du genau weißt, das ist jetzt, was ich mir vorgenommen habe. Die nächste Einheit ist gesichert, der nächste Tag ist gesichert, die Leistungsentwicklung zeigt nach oben, geht weiter. Jederzeit ist mein Trainingsreiz verarbeitet im Körper. Damit habe ich diese positive Leistungsentwicklung dauerhaft. und die haben das in der Tiefe wirklich verstanden. Dann eben, wenn es drauf ankommt, wenn es zählt, dann zu liefern. Dann so richtig diesen einen rauszuhauen, wo man denkt, wo kommt das denn schon wieder her? Wenn es die Höhepunkte geht, die Olympischen Spiele geht, die Medaillen geht und so weiter. Und ich meine, die Ergebnisse sprechen für sich. Also sowohl bei Ingebrigtsen mit den Olympischen Medaillen, mit den Weltmeistertiteln, die er gewonnen hat, mit den Diamond League Siegen oder eben auch bei den Triathleten mit vor allem voran Storns, Blumenfeld und Iden, aber auch Sauberlöfstedt. Und das ist natürlich super spannend zu sehen, dass es funktionieren kann. Und definitiv funktioniert. Das wäre jetzt zu einfach zu sagen, man muss es einfach adaptieren und für sich kopieren. Sondern man darf immer schauen, okay, was ist in meinem Leben los? Und ja, jeder Age-Grupper, der eben noch arbeiten geht, der sollte vielleicht eben nicht die Trainingsvolumen volumina trainieren, die die Profis trainieren, sondern eher gucken, was ist in meinem Umfeld möglich? Ist mit meinem Alltag möglich, dass ich eben die Trainingsreize verarbeiten kann? Das ist aus unserer Sicht immer der Schlüssel, immer auf die Trainingsreize zu gehen und zu sagen, okay, was brauchst, damit der Trainingsreiz verarbeitet wird? und zwar mental, körperlich, emotional, auf den verschiedenen Ebenen, die da mit reinspielen, wirklich wieder fit in die nächste Einheit gehen zu können. Weil wenn ich fit in der nächsten Einheit bin, habe ich einen positiven Trainingsreiz, der verarbeitet wurde und habe eine positive Leistungsentwicklung. Und das ist dann eine Aufwärtsspirale, die da immer weitergeht. Und das ist ja das, was wir letztlich wollen als Athleten. Genau. Worauf ich hinaus will, was da beeinflusst wird, was da mit zusammenhängt, ist eigentlich relativ einfach. Das Muster, dass wir immer wieder gefragt werden von Menschen, was macht ihr denn jetzt genau und wie würde ihr das beschreiben, was ihr tut? Und wir sagen eigentlich ganz simpel mittlerweile, weil jetzt gar nicht irgendwelche Jobbezeichnungen, unter denen man sich am Ende was vorstellen kann oder sich nichts vorstellen kann, sondern es geht eigentlich ganz simpel Menschen, Athleten, Unternehmer ganz konkret, bei denen viel los ist und die abends nicht mehr richtig runterkommen. und so richtig entspannen können. Und danach ist es genauso viel, aber es fühlt sich leichter an. Das ist der entscheidende Unterschied. Es gibt viele, die wirklich darauf warten, dass es weniger wird und sich dann daran verlieren, weil sie darauf warten, dass es weniger wird. Und sind wir mal ehrlich, wenn wir die Hand aufs Herz legen, wird es wie jemals weniger im Leben. Wenn ich mich umschaue in der Gesellschaft, es wird immer schnelllebiger, es wird immer schnelllebiger, da kam Internet dazu, dann kam die... Die Handys kamen, jetzt KI. Und all das sind Entwicklungen, wo es immer schneller wird. Es geht nicht darum, im Außen zu warten, dass es wieder langsamer wird, sondern zu gucken, wie ich damit adaptern kann und was ich daraus machen kann. Und das ist am Ende aus unserer Sicht die Kunst. Und das ist im Prinzip auch das, was die Athletentypen auszeichnet, mit denen wir arbeiten. Zur kurzen Erinnerung, es gibt den Trainingsathleten als Typ-1-Athlet, nach dem Motto, hilft viel. Der gewinnt seine Sicherheit, die er für den Wettkampf braucht, der Belastung, aus den Vorbelastungen, die er im Training abzieht. Der Typ 2 gewinnt die Sicherheit, die er am Wettkampftag braucht, aus der Kontrolle. Das heißt, der der Daten-Nerd überspitzt formuliert, der jeden Tag mit der SWAT-Watch aufsteht, auf die Recovery Score guckt, die HRV, die Schlafqualität, die ihm angezeigt wird. Wenn es gut läuft, sich Frage, wie es beim Körpergefühl zusammenpasst, aber er im Zweifel eher der Ur vertraut als sich selber. Beide Typen haben so bisschen, jetzt kommen wir zu dem zusammenhängenden Teil, auf den ich eben hinaus wollte, beide diese zwei Typen, die machen eben nicht die Norwegian Method, sondern die Die im Training die Bestätigung, immer wieder mal einen rauszuhören, zu wissen, was sie drauf haben, damit sie diese Selbstbestätigung und Selbstwert daraus ziehen können. Damit sie auch die Sicherheit daraus gewinnen können, Wettkampftag performen zu können. Und dann ist das Ergebnis letztlich ganz simpel, dass es Wettkämpfe gibt, wo es richtig gut funktioniert, wo es top läuft, aber auch Wettkämpfe, wo es eben nicht so gut läuft. So wie ein Roulette. Und du weißt nicht. habe ich heute richtig richtigen Einsatz gesetzt? Habe ich heute richtig auf Rot oder Schwarz gesetzt oder nicht? War die falsche Zahl. Und das ist natürlich bisschen ärgerlich. Genau. Ja. Und es geht im Endeffekt schon darum, die Dinge wirklich durchzuziehen, wenn es ansteht. wenn wir jetzt zu einem dritten Athletentypen kommen, dann sind wir beim Regulator-Athlet, also Typ 3. ist ein entscheidender Unterschied zu den ersten zwei, der gewinnt die Sicherheit, die er braucht für den Wettkampf, dem Vertrauen in sich selber, aus dem Prozess. Der hat Prinzip diesen Leitsatz in sich, trust what you have built. Das heißt, der weiß genau, was er sich aufgebaut hat, der weiß genau, was er im Training geleistet hat, der weiß genau, was in ihm steckt und der weiß, dass er es am Wettkampftag zeigen will und nicht vorher. Oder beim Unternehmer, der weiß, dass es beim Pitch zeigen will, der weiß, dass es bei den Quartalszahlen zeigt oder was auch immer er sich als Kennzahl gesetzt hat. Oder beim Umsatz, damit er wirklich in dem Moment liefern kann, wenn es zählt. Bringt einem keiner was, wenn man irgendwie... Ja. wenn man dauerhaft an ist und wenn man einfach dann doch nicht zeigen kann, wenn es dann wirklich drauf ankommt. So, das ist zum Beispiel, das ist so ein bisschen die Basis, auf der wir sprechen. Und wenn du dich in einem der Athletentypen wiedergefunden hast, wenn du dir überlegst, finde ich spannend, möchte ich gerne ein bisschen tiefer eintauchen und lade dich gerne ein, auf unserer Website, beziehungsweise du kannst einfach in den Episoden beschreiben, ist der Test verlinkt, dauert drei Minuten. kostenfrei für dich, kannst du einfach machen und einfach herausfinden, welches Signal bei dir am stärksten ist, welcher Athletentyp bei dir als Tendenz erkennbar ist. Da maßen wir uns nicht an, das nach drei Minuten da analysiert zu haben mit einem Persönlichkeitstest, sondern das ist eher eine Tendenz, die sich da abzeichnet und wenn du es wirklich tiefer haben willst, dürftest du ins Gespräch mit mir gehen persönlich, ins 1 zu 1 und genau, dann können wir da schauen, was wir da machen können. Also, wenn du das Gefühl hast, du kommst abends nicht so richtig runter, das Gefühl hast, es ist irgendwie immer viel los und du wartest irgendwie ins Geheim darauf, dass es weniger wird, dann ja, mach gerne so weiter, wenn du magst. Das Blöde ist, dass wenn du erst mal so weiter machst und nichts änderst, passiert auch erst mal nichts. Das Problem ist, irgendwann wird es sich so anfühlen, als würde es anstrengender werden, als würde es schwer verleger werden. als würde dieses anstrengende, gestresste, das neue normal werden. Man ist nur noch im Funktionsmodus. Das nur noch im Funktionsmodus. Und das ist natürlich ziemlich uncool. Und so authentisch, vielleicht als Abschluss, so authentisch, wie ich bin, sage ich auch, ja, die Folge wurde abends, habe ich spät abends aufgenommen, man sieht es schon, es ist draußen dunkel. Und auch ich bin etwas müde jetzt gerade und habe mir trotzdem gesagt, ich möchte diese Folge noch aufnehmen, ich möchte sie euch teilen und euch weitergeben und Von daher sind die gerne bewusst nicht rausgeschnitten, sondern authentisch. Das ist der Spagat zwischen Family, zwischen Sport ein bisschen noch zumindest und Unternehmer. Das ist authentische Einblicke und ich freue mich, dass ihr zugehört habt. Ich freue mich, dass ihr dabei wart und ihr wisst, wo ihr uns findet. Folgt uns gerne, abonniert uns für den Podcast und ich freue mich, wenn ihr dabei seid bei der nächsten Folge. Bis dann. Ciao.
ABOUT THIS EPISODE
Nizza. 70.3 WM. Die schnellsten Triathleten der Welt.
Und trotzdem irgendetwas, das nicht stimmt.
Jonas hat das Rennen verfolgt und gesehen, was in den üblichen Rennberichten fehlt. Nicht die Splits. Nicht die Taktik. Sondern das, was zwischen den Ergebnissen passiert – in den Gesichtern, in der Körpersprache, in den Momenten nach dem Zieleinlauf.
Warum liefern manche Athleten genau dann, wenn es zählt – und andere nicht? Was haben Stornes, Blumenfelt und Knibb mit deinem nächsten Wettkampf zu tun? Und was steckt wirklich hinter der Norwegian Method?
Hör rein – die Antwort überrascht.
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