ABOUT THIS EPISODE
Eine Taskforce wird dann gebildet, wenn ein kritisches Problem schnell gelöst oder ein gesetzter Termin unbedingt eingehalten werden muss. Die richtigen Fachpersonen arbeiten interdisziplinär zusammen, Entscheidungswege werden verkürzt und die Stammorganisation tritt vorübergehend in den Hintergrund.
Das kann erstaunlich gut funktionieren. Doch genau darin liegt eine unbequeme Frage: Warum sind wir in einer Taskforce plötzlich so schnell und effizient, während dieselben Menschen im normalen Arbeitsalltag durch Silos, Übergaben und lange Entscheidungswege ausgebremst werden?
In dieser Episode von «Manage it differently» spreche ich darüber:
• Wie eine Taskforce aufgebaut und geführt wird
• Warum klare Ziele und mehrere tägliche Checkpoints wichtig sind
• Welche Vorteile der volle Fokus und die kurzen Entscheidungswege bringen
• Welche Belastungen und Risiken für das Team und die Stammorganisation entstehen
• Warum schnelle Lösungen nachträglich bereinigt werden müssen
• Was eine Taskforce über die Schwächen einer Organisation verrät
• Weshalb nach jeder Taskforce ein Lessons Learned stattfinden sollte
Die entscheidende Frage lautet nicht nur, ob die Taskforce erfolgreich war. Wir sollten uns auch fragen, warum sie überhaupt notwendig wurde und was wir verändern müssen, damit die Organisation im Alltag ähnlich schnell und wirkungsvoll arbeiten kann.