ABOUT THIS EPISODE
Wie selbstverständlich ist das Digitale in unserem Alltag geworden und was heißt das für unsere Beziehungen, unsere Arbeit, unser Sozialleben? In dieser Feature-Folge von «How it Works» gehen wir dem Begriff des Postdigitalen nach: einem Zeitalter, in dem die Grenzen zwischen analog und digital größtenteils verschwunden sind. Wir waren an der Uni zu Köln unterwegs und haben mit Studierenden darüber gesprochen, inwiefern das Digitale auch ein Rückzugsort sein kann und an welcher Stelle sich die analoge und digitale Welt vielleicht doch noch trennen lassen.
Dr. Michaela Kramer, Junior-Professorin für Erziehungswissenschaft von der Uni Köln erklärt, warum «Post» nicht bedeutet, dass die Digitalisierung abgeschlossen ist, sondern dass sie nichts Besonderes mehr darstellt und wie wir Medien kritisch und kreativ nutzen können: als Werkzeug für Selbstausdruck und Identitätsarbeit, aber immer mit Blick auf die Mechanismen und kommerziellen Interessen, die hinter den Plattformen stecken. Samantha „Sammy“ Eidinger alias sammagehtsnochjunge erzählt, warum sie Instagram nicht einfach deinstallieren kann und Anna Kinzel von der Techniker Krankenkasse ordnet ein, warum die ganze Verantwortung nicht bei uns Einzelnen liegen darf und welche kleinen Routinen trotzdem helfen.
Eine Folge über digitale Souveränität, verteilte Verantwortung und die Frage, was ein selbstbestimmter Umgang mit dem Smartphone bedeutet, wenn digital und analog längst zusammengehören.
Auf dem Content Hub „How it works“ findet ihr jede Menge Artikel rund um mentale Gesundheit. Und weitere Live-Talks, in denen Redakteur*innen von ZEIT Campus mit spannenden Persönlichkeiten und Expert*innen sprechen, findet ihr hier.
Redaktionsleitung: Mae Becker
Projektleitung: Anna Matt
Redaktion: Azadê Peşmen
Aufnahmeleitung: Jonas Ross