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„Du willst also Schildle-Maler werden?“ Mit diesem Satz seines Stiefvaters begann für Peter Wolf ein beruflicher Weg, der ihn schließlich zum Unternehmer führte. Was damals eher belächelt wurde, hat ihn nur noch mehr angespornt.
In dieser Folge von forbisnet trifft spricht Ferdinand Schneider mit seinem Mitgründer Peter Wolf, Inhaber von Hoffmann Werbetechnik in Tübingen, über seine Anfänge im Handwerk, den Weg in die Selbstständigkeit und die Erfahrungen, die ihn als Unternehmer geprägt haben.
Peter erzählt, wie er schon als Jugendlicher seine Begeisterung für Kreativität und handwerkliches Arbeiten entdeckte, mit gerade einmal 17 Jahren seine Ausbildung in Tübingen begann und früh wusste: Irgendwann möchte ich mein eigener Chef sein. 1998 war es schließlich so weit. Er übernahm den Betrieb, in dem er selbst seine Ausbildung gemacht hatte – mit großen Plänen, viel Einsatz und einer ordentlichen Portion Mut.
Gemeinsam sprechen Ferdi und Peter darüber, wie sich das Handwerk und die Werbetechnik durch die Digitalisierung verändert haben, warum Kreativität und eigenständiges Denken auch heute unverzichtbar sind und welche Verantwortung Unternehmer bei der Ausbildung junger Menschen tragen.
Besonders spannend wird es beim Thema Vier-Tage-Woche. Denn ausgerechnet Peter, der früher selbst kaum einen Feierabend kannte, hat dieses Arbeitszeitmodell in seinem Unternehmen eingeführt. Was ein Auszubildender damit zu tun hatte, wie er sein Team in die Entscheidung einbezogen hat und warum er diesen Schritt bis heute nicht bereut, erzählt er im Gespräch.
Eine persönliche Folge über Unternehmertum, Selbstständigkeit, Unternehmensnachfolge, Werbetechnik, Ausbildung und moderne Arbeitsmodelle – und darüber, warum es sich manchmal lohnt, die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen und gemeinsam mit seinem Team neue Wege zu gehen.