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Burnout oder Depression: Volkskrankheit, Missverständnis, Ausweg
Burnout und Depression werden oft verwechselt denn es fühlt sich beides sehr ähnlich an. Beide sind aber grundverschieden.
In dieser Folge trennen wir die beiden klar: Depression entsteht aus gelernter Hilflosigkeit. Burnout entsteht aus einem System, das aus dem Gleichgewicht gekippt ist, wenn ich gebe, ich gebe, ich gebe, und ich bekomme nicht genug zurück.
Ich, Michaela erzähle aus meiner Praxis als Heilpraktikerin, Psychologin und spiritueller Coach: Klientinnen mit der Diagnose mittelschwere Depression, deren Symptome nach wenigen Wochen Nährstofftherapie verschwinden. Kein Zufall, sondern ein häufig übersehener Zusammenhang zwischen Cortisolspiegel, Nebennieren und Psyche.
Dann wird es persönlich. Ich, Michaela spreche offen über meinen eigenen Weg durch den Burnout in der internationalen Konzernkarriere: verpasste Flüge, ein Aufwachen in Bangkok ohne Erinnerung daran wo ich bin, mehrere Hörstürze und schließlich eine Ärztin, die mir unmissverständlich sagt, dass der nächste Schritt Taubheit wäre.
Ich, Saskia bringe ein einfaches Bild mit: den Akku-Ladezustand eines Handys. Der grüne Bereich zwischen 20 und 80 Prozent. Und was passiert, wenn man über Jahre im roten Bereich lebt, ohne es zu merken, weil der Körper lange durchhält, bevor die Substanz angegriffen wird.
gemeinsam beleuchten wir auch, warum Männer im Burnout anders auftreten als Frauen. Warum Selbstwert und Leistung in unserer Gesellschaft aneinander gekoppelt sind, obwohl beides nichts miteinander zu tun hat. Und warum die Sucht des Gehirns nach hohem Cortisol eine der unterschätztesten Ursachen für den Rückfall ist.
Am Ende eine klare Unterscheidung: Erschöpfung ist ein Signal, kein Charakterfehler. Und die Frage, die wirklich zählt, lautet nicht "Wie halte ich noch länger durch", sondern "Lebe ich mein Leben oder das Leben für jemand anderen?"
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Michaela: fraufaber@fraufaber.de