speaker-0: mich dich heute hier begrüßen zu dürfen auf deiner Insel Rico. Heute sind wir im Scaling Circle mit Rico Horba im Podcast. Ja, haben wir ja top Wette heute hier auf Malle und heute wollen wir mal so ein bisschen über das Thema KI sprechen. Erzähl doch gerne erstmal so ein bisschen was zu deiner Person, dass wir alle erstmal so ein bisschen verstehen können, wer Rico Horba ist und was du so machst.
speaker-1: Ja, danke für die Einladung. Sehr gerne. Schön hier, jeden Fall mega Wetter, das Meer ist nah, besser geht's kaum,
speaker-0: Ich gestimmt.
speaker-1: Ja genau, bin Rico Horber, ich komme eigentlich aus dem Showbusiness, also aus dem Entertainmentbusiness. Ich über 20 Jahre als Schlagzeuger, war ich auf Tour weltweit in diversen Bands, von Rock bis Metal, Schlager, alles
speaker-0: Das mitgenommen.
speaker-1: mitgenommen. Auf dieser Reise habe ich auch ganz viele Companies gebaut, vor allem im Entertainmentsektor. ich dann auch immer mehr, habe mich geöffnet für andere Sachen. Ich hatte schon immer so dieses Business-Gen in mir, Ich kann mich gut erinnern, hatte schon mit 14 meine erste Schlagzeugschule, hab schon die Kids aus dem Dorf unterrichtet. Ich fand Geld verdient nie wirklich scheiße. Erst versteh ich. Aber genau, hab dann ganz viel Kunst gemacht und hab dann schon als Touring-Drama angefangen eine Management-Company zu führen. Hatte eine große Schlagzeugschule mit 20 Filialen in der Schweiz, hab einen Exit gemacht mit circa 34 und da sind wir dann mit der Familie nach Mallorca abgehauen.
speaker-0: War sicherlich wahrscheinlich nicht die falsche Entscheidung, hier ist echt geiles Wetter.
speaker-1: Absolut, genau. Also Beräuntung wenigstens. Hat immer viel Spaß gemacht, was wir gemacht haben. Und immer in den Projekten, ich dann irgendwann gemerkt habe, dass es irgendwie nicht mehr so viel Spaß macht, weil ich brauche schon ein bisschen Dopamin. Also wenn es dann irgendwann langweilig wird, dann habe ich es meistens verkauft oder irgendjemandem geschenkt.
speaker-0: Ja, versteh ich. Das Showbusiness ist ja eigentlich so das umkämpfste und härteste Business, was man eigentlich aufbauen kann. Wenn ich grad mal so überlege, man hat ja die ganzen riesen Labels irgendwie, da mitmischen, stelle ich mir schon auch über die vielen Jahre, die du drin warst, ziemlich hart vor. Oder wie ist das so, wenn du das so in außen stehen da siehst, da sieht man ja nur geil irgendwie ein Festival, da nimmt man jetzt mal ein 50er ein für so ein Ticket, hat man so 10.000 Tickets verkauft, aber alles drum herum ist ja glaube ich schon auch viel, was man machen muss.
speaker-1: Das Highfish-Bäckchen auf jeden Fall. Ich denke schon, dass es eines der härtesten Business auf der Welt ist und dass es ganz viel Ellbogen braucht, dass man einfach seinen Weg konsequent verfolgt und halt Kopf nach unten und durch. Es gibt auch wenige Freundschaften da drin, weil es so umkämpft, das weiss ich, in jeden Euro geht. Viele Fans denken natürlich, wenn man die großen Festival spielt und so weiter, dass man jetzt eine Porsche in dem Pool zu Hause hat. Bei uns war das dann irgendwann auch so, von der Band. Aber im Kopf der Fans ist es so große Bühne, viele Leute, gleich Geld. Aber dass viele Acts, die weltweit touren, auch mit einem großen Bus und mit Crew und mit vielen Leuten, dass die drauflegen bei den Shows, das wissen die meisten nicht. Und ich glaube Showbusiness ist ja auch nur Showbusiness, weil die Leute nach oben gucken und denken, wow ist das geil und das ist irgendwo höher als wir selber oder was auch immer. Und ich glaube diese Magic braucht es auch, dass die Leute zu Konzerten kommen. Aber es ist ein sehr dünnes Business, es muss extrem kalkulieren, dass es irgendwie aufgeht.
speaker-0: Ja klar und gerade wenn ich mir überlege, warst ja damals noch zu der Zeit, wo viele jetzt vielleicht noch nicht mehr so präsent ist, aber da konnte man ja noch echte CDs kaufen, also kannst du heutzutage ja auch noch kaufen und der Markt hat sich ja auch extrem gedreht, wenn wir jetzt mal so überlegen, auch auf AI bezogen, dass man heutzutage ja eigentlich auch von diesen Streaming Einnahmen ja auch mit leben und kalkulieren muss. Da ist ja schon einiges passiert, wenn du das mal über so überlegst über die letzten Jahre. Weil damals hat man ja irgendwie eine CD gemacht, ich weiß nicht, wie die Marge war, aber wahrscheinlich hat so das Herstellen zwei, drei Euro gekostet. Dann hat man noch ein bisschen was abgedrückt und dann sind vielleicht 3-4 Euro hängen geblieben beim Künstler. Das ist ja heutzutage gar nicht mehr so.
speaker-1: Das hat sich einfach total geändert. Ob es jetzt zum Guten oder zum Schlechten ist, lasse ich jetzt mal offen. Aber es war schon so, dass wir... Wir haben halt noch echt CD's verkauft.
speaker-0: Das habe ich mir nicht gedacht.
speaker-1: Also ich weiß noch die erste, die Debutplatte von meiner damaligen Band, was wir da verkauft haben. Wenn wir das jetzt verkaufen würden, hätten wir Multiplatin in der Schweiz. Also wirklich, das wäre krass. Und die Streaminggeschichten für die A-Liga, also für die A-Liga, Olympia Liga wie Taylor Swift, Blank Pink, wie sie alle heißen, Namet. Ich meine, für die ist das Business eigentlich so super. Das jetzt, das funktioniert wirklich unglaublich gut. Aber für die ein bisschen da runter, die B- und C-Liga, wenn man das mal so nennen wollen, die auch eigentlich davon leben sollten oder bisschen knapp davon leben können, ist es halt extrem dünn geworden, weil einfach Spotify...
speaker-0: Ja, glaub ich. Ja klar, grade wenn du nicht so bekannt bist, dann bist du dann die Streams hast mit monatlichen Zuhörern und so. ja echt schwer.
speaker-1: Wahnsinn schwierig. der anderen Seite ist es natürlich so, früher hatten wir so diesen Flaschenhals, wenn du keine Record Company gefunden hast mit deinen Demos, dann war es halt fertig. Und heute kann halt
speaker-0: Du halt am Arsch.
speaker-1: jeder, was ich gar nicht so gut finde, weil heute kackt einfach jeder seine Musik raus und ich fand so diese Vorselektierung zum größten Teil eigentlich gut.
speaker-0: schon gut, weil ich werde ich jetzt so überlege, gerade auf das KI-Thema, es gibt ja auch jetzt extrem viele, die jetzt denken sie werden eine neue Avicii, weil sie irgendwie mit Zoomo zum Beispiel Musik zusammen mixen und dann noch Spotify hochladen. Das ist ja auch ein Thema, was ja auch an den Artists an sich nicht vorbeigeht, wenn auf einmal die Plattformen noch mehr überschwemmt werden, wenn da jeden Tag 10.000 neue AI-Songs hochgeladen werden, von Schlager bis hin zu irgendwelchen Technosachen. Ist ja auch schwierig für die, oder?
speaker-1: Ich stehe ein bisschen dazwischen, ich auch mitproduziere
speaker-0: Als Producer bist du ja...
speaker-1: immer weniger, also mehr auf der E &R-Seite, also dass ich die Artists begleite im Producing-Prozess. Habe aber auch über 500 Songs geschrieben, die auch ein Income sind für unsere Familie. Ich bin between. Jetzt glaube ich. Weil wenn ich Suno angucke, finde ich das wahnsinnsgut.
speaker-0: Ja klar, das ist geil gemacht.
speaker-1: Und für all die Songwriterinnen, es noch nicht wissen und die geile Ideen haben, die keine Instrumente spielen, ist das ein wahnsinnig cooler Entry Point. Das möchte ich nicht missen. glaube, Ding ist einfach, und da sind sie auch dran, da gibt es verschiedene Klagen jetzt von der G-Mann und so weiter, was ja normal ist, das muss man jetzt einfach regeln. Und wenn es geregelt ist, dass klar ist, dass die, den Content bereitgestellt haben für diesen Song, irgendwie auch noch bisschen mitverdienen, fände ich das mega cool.
speaker-0: Klar, ja dann würde es irgendwie ein Win-Win für alle sein. Genau. Ist natürlich jetzt gerade so ein bisschen...
speaker-1: immer das gleiche, wenn was neu kommt. Aber das Krasse ist, also in den Songwriter-Kreisen seit einem Jahr ist dieses Thema Suno und AI natürlich ein tägliches Thema. sind zwei Lager, die sagen, das geht gar nicht und die anderen sagen, hey geil. Und ich merke je länger im Meer, dass ganz viele der großen Songwriterinnen das jetzt auch nutzen. Also es ist durch und es wird so sein. Ich meine, das gibt es ja noch nicht so lange. Es ist schon Schweinegut.
speaker-0: Ja klar, wenn man mal überlegt, so zwei, drei Jahre später, es wird immer schwieriger, glaube ich, auch zu erkennen, dass die Musik dann auch von der KI optimiert ist oder halt die Studios nutzen ja auch schon eigensteuerte Plug-Ins und so zur Aufbereitung. Man kommt halt nicht mehr drumherum.
speaker-1: ich muss irgendwie backing vocals aufnehmen im Studio, das mache ich jetzt auch nicht mehr. Die Budgets sind nicht hier, ich nehme ein Plugin mit AI-Voice und die sind einfach so scheißgut. jetzt möchte ich Frau, möchte ich sie fünf Jahre jünger, jetzt möchte ich sie weiß, jetzt möchte ich sie sparsam, whatever, es ist alles möglich und klar, es ist nicht nur gut, dass alles möglich ist, aber es ist schon spannend, das finde ich schon ganz cool.
speaker-0: Jetzt haben wir ja viel von der Musikindustrie an sich gesprochen. du das Ganze jetzt mal überlegst, so auf dein eigenes Daily-Business, du machst, du machst ja noch viel Coaching und Beratung, was du ja in dem Fall skalierst. Wie würdest du sagen, nutzt du aktuell die Tools oder bist du da noch so ein bisschen ausvor?
speaker-1: Ja, sagen wir mal so, ich bin viel so C-Level Zeug in Companies, in der Music Agents, in der Großen, in der Schweiz. Ich bin in einer Schauspielschule involviert, viel Education Zeug in meinem Coaching und es wird immer breiter. Und ich persönlich, ich so an der Front bin und eigentlich die Coachings mache und die Leute führe, ich benutze es eher weniger, aber ich bin natürlich dabei, dass unsere Leute das nutzen. Also von Second Brain, Agents, whatever. Also ich meine, wir kommen
speaker-0: Ja, natürlich. Wir haben ja jetzt auch letztens mal die KI-Telefonie getestet. Das sind ja so Themen, immer präsenter werden. Gerade wenn man merkt, es ist ja unglaublich schwierig, gute Vertriebler zu finden. Und auch gerade, wenn man diese Prozesse hat und man dieses Opening machen muss und man halt dementsprechend nicht in Echtzeit, gerade 2 Uhr nachts den Anruf, weil er sich in den USA eigentragen hat, da muss man ja eigentlich irgendwie auf so Lösungen zurückgreifen. Früher musste man dann halt Leute drüben suchen, die für einen telefonieren. Das sind ja schon Sachen, die man auch wirklich gut implementieren kann dann.
speaker-1: Das ist crazy. Ihr habt es mir vor zwei Tagen gezeigt. Und ich glaube die letzten zwei Tage, was ich am meisten erwähnt habe in meinen Kursen, war das. Weil ich wirklich geflasht bin, weil ich kein Tech-Guy Ich komme von den Studios, wo man noch mit Bammmaschinen aufgenommen hat. Da konnte man nie einen Fehler spielen, sonst musste man noch was machen.
speaker-0: Neue Band einlegen.
speaker-1: Genau, was ja auch nicht nur schlecht war, aber ich bin schon geflasht und wie gut das funktioniert und was das für eine... Ich finde es halt spannend, weil dann können Leute wie ich, wir können uns auf das konzentrieren, wo wir wichtig sind und wo wir gut drin sind. Also ich kann Leute coachen, ich mit denen sprechen, one to one. Ich kann die an die Hand nehmen und verliere nicht meine ganze Zeit für irgendwelchen Backup oder eben irgendwie Onboarding-Prozesse, die mir auch keinen Spaß machen.
speaker-0: Vor allen Dingen, man ja mal dann überlegt, dass es ja auch meistens dann Tätigkeiten sind, die keinen direkten Benefit bringen. Die gehören ja einfach irgendwie dazu, wenn die so nebenbei herlaufen und man halt einfach dann zwei, drei, vier neue Kunden vielleicht abwickeln kann, weil man einfach mehr Zeit hat, sich die Situation von denjenigen anzuschauen. Ist ja da schon eigentlich der Hebel gegeben, einfach auch viel mehr raus zu produzieren.
speaker-1: Am Ende geht es natürlich auch Geldverdienung. Wenn man optimieren kann, dann kann man mehr Geld verdienen. Aber es ist ja auch so, dass man gar nicht so viele Leute erreichen kann, wenn man diese Tools nicht nutzt. Es geht da nicht in erster Linie nur Geldverdienung, sondern geht ja auch darum, dass es einfach ganz viele spannende Leute da draußen gibt, mit denen will man zusammenarbeiten und wenn man die Zeit nicht hat, wird man die nicht erreichen. Ich finde es wirklich wahnsinn spannend und ich merke natürlich gerade in meinem Industrie, in dieser Kunstbranche. Ich meine, die sind alle super skeptisch, die haben immer extrem Angst von allem, was neu kommt und alle wollen uns jetzt den Job wegnehmen und so weiter. Ich glaube, wenn Sie mal verstehen, was das für ein Benefit ist und wie gut das ist und wie menschlich das auch schon ist, dann können Sie sich das zu nutzen machen. Das wird sich noch ein bisschen Aufklärungsarbeit bei
speaker-0: Ja klar, da sind wir ja dabei. Aber ich glaube, dass es auch schwierig ist, wenn man das Ganze wirklich weg ignoriert. Weil wir jetzt aber auch schon gemerkt haben, das sind ja eigentlich Sachen, die man elementar irgendwie benutzen sollte, wenn man die Tools hat. Und wenn man sie nicht benutzt, benutzt sie halt jemand anderes. Und dann ist halt jemand anderes, der vorangeht. Und wenn der vorangeht, möchte man natürlich den eigentlich überholen. So ein bisschen wettbewerbsmäßig. Das ist natürlich schwierig, wenn du dann zwei, drei Jahre später damit startest. Weil der Markt sich ja bis dahin auch viel weiterentwickelt hat auch.
speaker-1: Entweder man macht mit oder man bleibt auf der Strecke. Das ist für mich ganz klar. Und wenn ich zum Beispiel bei uns in einer Company sehe, wenn du Management oder Booking oder was auch immer, sind ja so Sachen da. gehst du auf die Kundinnen extrem ein, aber das ist vielleicht 10 % oder 90 % der Prozesse ist immer exakt das gleiche. Wenn du das einmal geil aufbaust, dann schaust du in der Zeitersparung von 90%. Das heißt, du kannst neunmal mehr Leute onboarden und die groß machen. Das ist ja eine Win-Win für alle.
speaker-0: Abschließend würdest du sagen, Thema KI, egal für welche Branche, wird auf jeden Fall in den nächsten Jahren eher wichtiger werden, dass man sich damit befassen muss oder eher, dass man es so bisschen neben liegen lassen kann.
speaker-1: Ich würde jetzt einfach sagen, Für mich ist es klar, wenn man nicht auf diesen Zug aufspringt, dann ist man verloren. ist meine Meinung. Aber, und jetzt kommt das große Aber, ich glaube, die Leute dahinter werden noch viel wichtiger werden als bis anhin. Weil 90 % werden die KI übernehmen, aber die anderen 10%, die kann man nicht mehr wegdenken.
speaker-0: Die müssen ja dann viel mehr auch Mehrwert schaffen, weil die KI hat dann irgendwie jeder, aber das, was das Produkt letztlich dann ja auch ausmacht, da wird wahrscheinlich dann viel mehr an Energie reinstecken müssen.
speaker-1: Die Leute wollen dann genau mit dir arbeiten und wenn hinten die KI 90 Prozent übernimmt ist das okay, aber diese 10 Prozent da musst du wirklich da präsent sein. Ich glaube das ist der Unterschied, ob sie mit dir oder mit mir oder wem auch immer arbeiten.
speaker-0: Vielen Dank an der Stelle, dass wir hier einen Podcast aufgenommen haben. euch das Thema interessiert, unter dem Video, bucht euch gerne einen Call. Dann checken wir mal ab, was wir für euch optimieren können. Macht's gut!
speaker-1: Okay, tschüss.
speaker-0: Ja, passt. Vielen Dank.
speaker-1: Ja, danke für die Einladung. Sehr gerne. Schön hier, jeden Fall mega Wetter, das Meer ist nah, besser geht's kaum,
speaker-0: Ich gestimmt.
speaker-1: Ja genau, bin Rico Horber, ich komme eigentlich aus dem Showbusiness, also aus dem Entertainmentbusiness. Ich über 20 Jahre als Schlagzeuger, war ich auf Tour weltweit in diversen Bands, von Rock bis Metal, Schlager, alles
speaker-0: Das mitgenommen.
speaker-1: mitgenommen. Auf dieser Reise habe ich auch ganz viele Companies gebaut, vor allem im Entertainmentsektor. ich dann auch immer mehr, habe mich geöffnet für andere Sachen. Ich hatte schon immer so dieses Business-Gen in mir, Ich kann mich gut erinnern, hatte schon mit 14 meine erste Schlagzeugschule, hab schon die Kids aus dem Dorf unterrichtet. Ich fand Geld verdient nie wirklich scheiße. Erst versteh ich. Aber genau, hab dann ganz viel Kunst gemacht und hab dann schon als Touring-Drama angefangen eine Management-Company zu führen. Hatte eine große Schlagzeugschule mit 20 Filialen in der Schweiz, hab einen Exit gemacht mit circa 34 und da sind wir dann mit der Familie nach Mallorca abgehauen.
speaker-0: War sicherlich wahrscheinlich nicht die falsche Entscheidung, hier ist echt geiles Wetter.
speaker-1: Absolut, genau. Also Beräuntung wenigstens. Hat immer viel Spaß gemacht, was wir gemacht haben. Und immer in den Projekten, ich dann irgendwann gemerkt habe, dass es irgendwie nicht mehr so viel Spaß macht, weil ich brauche schon ein bisschen Dopamin. Also wenn es dann irgendwann langweilig wird, dann habe ich es meistens verkauft oder irgendjemandem geschenkt.
speaker-0: Ja, versteh ich. Das Showbusiness ist ja eigentlich so das umkämpfste und härteste Business, was man eigentlich aufbauen kann. Wenn ich grad mal so überlege, man hat ja die ganzen riesen Labels irgendwie, da mitmischen, stelle ich mir schon auch über die vielen Jahre, die du drin warst, ziemlich hart vor. Oder wie ist das so, wenn du das so in außen stehen da siehst, da sieht man ja nur geil irgendwie ein Festival, da nimmt man jetzt mal ein 50er ein für so ein Ticket, hat man so 10.000 Tickets verkauft, aber alles drum herum ist ja glaube ich schon auch viel, was man machen muss.
speaker-1: Das Highfish-Bäckchen auf jeden Fall. Ich denke schon, dass es eines der härtesten Business auf der Welt ist und dass es ganz viel Ellbogen braucht, dass man einfach seinen Weg konsequent verfolgt und halt Kopf nach unten und durch. Es gibt auch wenige Freundschaften da drin, weil es so umkämpft, das weiss ich, in jeden Euro geht. Viele Fans denken natürlich, wenn man die großen Festival spielt und so weiter, dass man jetzt eine Porsche in dem Pool zu Hause hat. Bei uns war das dann irgendwann auch so, von der Band. Aber im Kopf der Fans ist es so große Bühne, viele Leute, gleich Geld. Aber dass viele Acts, die weltweit touren, auch mit einem großen Bus und mit Crew und mit vielen Leuten, dass die drauflegen bei den Shows, das wissen die meisten nicht. Und ich glaube Showbusiness ist ja auch nur Showbusiness, weil die Leute nach oben gucken und denken, wow ist das geil und das ist irgendwo höher als wir selber oder was auch immer. Und ich glaube diese Magic braucht es auch, dass die Leute zu Konzerten kommen. Aber es ist ein sehr dünnes Business, es muss extrem kalkulieren, dass es irgendwie aufgeht.
speaker-0: Ja klar und gerade wenn ich mir überlege, warst ja damals noch zu der Zeit, wo viele jetzt vielleicht noch nicht mehr so präsent ist, aber da konnte man ja noch echte CDs kaufen, also kannst du heutzutage ja auch noch kaufen und der Markt hat sich ja auch extrem gedreht, wenn wir jetzt mal so überlegen, auch auf AI bezogen, dass man heutzutage ja eigentlich auch von diesen Streaming Einnahmen ja auch mit leben und kalkulieren muss. Da ist ja schon einiges passiert, wenn du das mal über so überlegst über die letzten Jahre. Weil damals hat man ja irgendwie eine CD gemacht, ich weiß nicht, wie die Marge war, aber wahrscheinlich hat so das Herstellen zwei, drei Euro gekostet. Dann hat man noch ein bisschen was abgedrückt und dann sind vielleicht 3-4 Euro hängen geblieben beim Künstler. Das ist ja heutzutage gar nicht mehr so.
speaker-1: Das hat sich einfach total geändert. Ob es jetzt zum Guten oder zum Schlechten ist, lasse ich jetzt mal offen. Aber es war schon so, dass wir... Wir haben halt noch echt CD's verkauft.
speaker-0: Das habe ich mir nicht gedacht.
speaker-1: Also ich weiß noch die erste, die Debutplatte von meiner damaligen Band, was wir da verkauft haben. Wenn wir das jetzt verkaufen würden, hätten wir Multiplatin in der Schweiz. Also wirklich, das wäre krass. Und die Streaminggeschichten für die A-Liga, also für die A-Liga, Olympia Liga wie Taylor Swift, Blank Pink, wie sie alle heißen, Namet. Ich meine, für die ist das Business eigentlich so super. Das jetzt, das funktioniert wirklich unglaublich gut. Aber für die ein bisschen da runter, die B- und C-Liga, wenn man das mal so nennen wollen, die auch eigentlich davon leben sollten oder bisschen knapp davon leben können, ist es halt extrem dünn geworden, weil einfach Spotify...
speaker-0: Ja, glaub ich. Ja klar, grade wenn du nicht so bekannt bist, dann bist du dann die Streams hast mit monatlichen Zuhörern und so. ja echt schwer.
speaker-1: Wahnsinn schwierig. der anderen Seite ist es natürlich so, früher hatten wir so diesen Flaschenhals, wenn du keine Record Company gefunden hast mit deinen Demos, dann war es halt fertig. Und heute kann halt
speaker-0: Du halt am Arsch.
speaker-1: jeder, was ich gar nicht so gut finde, weil heute kackt einfach jeder seine Musik raus und ich fand so diese Vorselektierung zum größten Teil eigentlich gut.
speaker-0: schon gut, weil ich werde ich jetzt so überlege, gerade auf das KI-Thema, es gibt ja auch jetzt extrem viele, die jetzt denken sie werden eine neue Avicii, weil sie irgendwie mit Zoomo zum Beispiel Musik zusammen mixen und dann noch Spotify hochladen. Das ist ja auch ein Thema, was ja auch an den Artists an sich nicht vorbeigeht, wenn auf einmal die Plattformen noch mehr überschwemmt werden, wenn da jeden Tag 10.000 neue AI-Songs hochgeladen werden, von Schlager bis hin zu irgendwelchen Technosachen. Ist ja auch schwierig für die, oder?
speaker-1: Ich stehe ein bisschen dazwischen, ich auch mitproduziere
speaker-0: Als Producer bist du ja...
speaker-1: immer weniger, also mehr auf der E &R-Seite, also dass ich die Artists begleite im Producing-Prozess. Habe aber auch über 500 Songs geschrieben, die auch ein Income sind für unsere Familie. Ich bin between. Jetzt glaube ich. Weil wenn ich Suno angucke, finde ich das wahnsinnsgut.
speaker-0: Ja klar, das ist geil gemacht.
speaker-1: Und für all die Songwriterinnen, es noch nicht wissen und die geile Ideen haben, die keine Instrumente spielen, ist das ein wahnsinnig cooler Entry Point. Das möchte ich nicht missen. glaube, Ding ist einfach, und da sind sie auch dran, da gibt es verschiedene Klagen jetzt von der G-Mann und so weiter, was ja normal ist, das muss man jetzt einfach regeln. Und wenn es geregelt ist, dass klar ist, dass die, den Content bereitgestellt haben für diesen Song, irgendwie auch noch bisschen mitverdienen, fände ich das mega cool.
speaker-0: Klar, ja dann würde es irgendwie ein Win-Win für alle sein. Genau. Ist natürlich jetzt gerade so ein bisschen...
speaker-1: immer das gleiche, wenn was neu kommt. Aber das Krasse ist, also in den Songwriter-Kreisen seit einem Jahr ist dieses Thema Suno und AI natürlich ein tägliches Thema. sind zwei Lager, die sagen, das geht gar nicht und die anderen sagen, hey geil. Und ich merke je länger im Meer, dass ganz viele der großen Songwriterinnen das jetzt auch nutzen. Also es ist durch und es wird so sein. Ich meine, das gibt es ja noch nicht so lange. Es ist schon Schweinegut.
speaker-0: Ja klar, wenn man mal überlegt, so zwei, drei Jahre später, es wird immer schwieriger, glaube ich, auch zu erkennen, dass die Musik dann auch von der KI optimiert ist oder halt die Studios nutzen ja auch schon eigensteuerte Plug-Ins und so zur Aufbereitung. Man kommt halt nicht mehr drumherum.
speaker-1: ich muss irgendwie backing vocals aufnehmen im Studio, das mache ich jetzt auch nicht mehr. Die Budgets sind nicht hier, ich nehme ein Plugin mit AI-Voice und die sind einfach so scheißgut. jetzt möchte ich Frau, möchte ich sie fünf Jahre jünger, jetzt möchte ich sie weiß, jetzt möchte ich sie sparsam, whatever, es ist alles möglich und klar, es ist nicht nur gut, dass alles möglich ist, aber es ist schon spannend, das finde ich schon ganz cool.
speaker-0: Jetzt haben wir ja viel von der Musikindustrie an sich gesprochen. du das Ganze jetzt mal überlegst, so auf dein eigenes Daily-Business, du machst, du machst ja noch viel Coaching und Beratung, was du ja in dem Fall skalierst. Wie würdest du sagen, nutzt du aktuell die Tools oder bist du da noch so ein bisschen ausvor?
speaker-1: Ja, sagen wir mal so, ich bin viel so C-Level Zeug in Companies, in der Music Agents, in der Großen, in der Schweiz. Ich bin in einer Schauspielschule involviert, viel Education Zeug in meinem Coaching und es wird immer breiter. Und ich persönlich, ich so an der Front bin und eigentlich die Coachings mache und die Leute führe, ich benutze es eher weniger, aber ich bin natürlich dabei, dass unsere Leute das nutzen. Also von Second Brain, Agents, whatever. Also ich meine, wir kommen
speaker-0: Ja, natürlich. Wir haben ja jetzt auch letztens mal die KI-Telefonie getestet. Das sind ja so Themen, immer präsenter werden. Gerade wenn man merkt, es ist ja unglaublich schwierig, gute Vertriebler zu finden. Und auch gerade, wenn man diese Prozesse hat und man dieses Opening machen muss und man halt dementsprechend nicht in Echtzeit, gerade 2 Uhr nachts den Anruf, weil er sich in den USA eigentragen hat, da muss man ja eigentlich irgendwie auf so Lösungen zurückgreifen. Früher musste man dann halt Leute drüben suchen, die für einen telefonieren. Das sind ja schon Sachen, die man auch wirklich gut implementieren kann dann.
speaker-1: Das ist crazy. Ihr habt es mir vor zwei Tagen gezeigt. Und ich glaube die letzten zwei Tage, was ich am meisten erwähnt habe in meinen Kursen, war das. Weil ich wirklich geflasht bin, weil ich kein Tech-Guy Ich komme von den Studios, wo man noch mit Bammmaschinen aufgenommen hat. Da konnte man nie einen Fehler spielen, sonst musste man noch was machen.
speaker-0: Neue Band einlegen.
speaker-1: Genau, was ja auch nicht nur schlecht war, aber ich bin schon geflasht und wie gut das funktioniert und was das für eine... Ich finde es halt spannend, weil dann können Leute wie ich, wir können uns auf das konzentrieren, wo wir wichtig sind und wo wir gut drin sind. Also ich kann Leute coachen, ich mit denen sprechen, one to one. Ich kann die an die Hand nehmen und verliere nicht meine ganze Zeit für irgendwelchen Backup oder eben irgendwie Onboarding-Prozesse, die mir auch keinen Spaß machen.
speaker-0: Vor allen Dingen, man ja mal dann überlegt, dass es ja auch meistens dann Tätigkeiten sind, die keinen direkten Benefit bringen. Die gehören ja einfach irgendwie dazu, wenn die so nebenbei herlaufen und man halt einfach dann zwei, drei, vier neue Kunden vielleicht abwickeln kann, weil man einfach mehr Zeit hat, sich die Situation von denjenigen anzuschauen. Ist ja da schon eigentlich der Hebel gegeben, einfach auch viel mehr raus zu produzieren.
speaker-1: Am Ende geht es natürlich auch Geldverdienung. Wenn man optimieren kann, dann kann man mehr Geld verdienen. Aber es ist ja auch so, dass man gar nicht so viele Leute erreichen kann, wenn man diese Tools nicht nutzt. Es geht da nicht in erster Linie nur Geldverdienung, sondern geht ja auch darum, dass es einfach ganz viele spannende Leute da draußen gibt, mit denen will man zusammenarbeiten und wenn man die Zeit nicht hat, wird man die nicht erreichen. Ich finde es wirklich wahnsinn spannend und ich merke natürlich gerade in meinem Industrie, in dieser Kunstbranche. Ich meine, die sind alle super skeptisch, die haben immer extrem Angst von allem, was neu kommt und alle wollen uns jetzt den Job wegnehmen und so weiter. Ich glaube, wenn Sie mal verstehen, was das für ein Benefit ist und wie gut das ist und wie menschlich das auch schon ist, dann können Sie sich das zu nutzen machen. Das wird sich noch ein bisschen Aufklärungsarbeit bei
speaker-0: Ja klar, da sind wir ja dabei. Aber ich glaube, dass es auch schwierig ist, wenn man das Ganze wirklich weg ignoriert. Weil wir jetzt aber auch schon gemerkt haben, das sind ja eigentlich Sachen, die man elementar irgendwie benutzen sollte, wenn man die Tools hat. Und wenn man sie nicht benutzt, benutzt sie halt jemand anderes. Und dann ist halt jemand anderes, der vorangeht. Und wenn der vorangeht, möchte man natürlich den eigentlich überholen. So ein bisschen wettbewerbsmäßig. Das ist natürlich schwierig, wenn du dann zwei, drei Jahre später damit startest. Weil der Markt sich ja bis dahin auch viel weiterentwickelt hat auch.
speaker-1: Entweder man macht mit oder man bleibt auf der Strecke. Das ist für mich ganz klar. Und wenn ich zum Beispiel bei uns in einer Company sehe, wenn du Management oder Booking oder was auch immer, sind ja so Sachen da. gehst du auf die Kundinnen extrem ein, aber das ist vielleicht 10 % oder 90 % der Prozesse ist immer exakt das gleiche. Wenn du das einmal geil aufbaust, dann schaust du in der Zeitersparung von 90%. Das heißt, du kannst neunmal mehr Leute onboarden und die groß machen. Das ist ja eine Win-Win für alle.
speaker-0: Abschließend würdest du sagen, Thema KI, egal für welche Branche, wird auf jeden Fall in den nächsten Jahren eher wichtiger werden, dass man sich damit befassen muss oder eher, dass man es so bisschen neben liegen lassen kann.
speaker-1: Ich würde jetzt einfach sagen, Für mich ist es klar, wenn man nicht auf diesen Zug aufspringt, dann ist man verloren. ist meine Meinung. Aber, und jetzt kommt das große Aber, ich glaube, die Leute dahinter werden noch viel wichtiger werden als bis anhin. Weil 90 % werden die KI übernehmen, aber die anderen 10%, die kann man nicht mehr wegdenken.
speaker-0: Die müssen ja dann viel mehr auch Mehrwert schaffen, weil die KI hat dann irgendwie jeder, aber das, was das Produkt letztlich dann ja auch ausmacht, da wird wahrscheinlich dann viel mehr an Energie reinstecken müssen.
speaker-1: Die Leute wollen dann genau mit dir arbeiten und wenn hinten die KI 90 Prozent übernimmt ist das okay, aber diese 10 Prozent da musst du wirklich da präsent sein. Ich glaube das ist der Unterschied, ob sie mit dir oder mit mir oder wem auch immer arbeiten.
speaker-0: Vielen Dank an der Stelle, dass wir hier einen Podcast aufgenommen haben. euch das Thema interessiert, unter dem Video, bucht euch gerne einen Call. Dann checken wir mal ab, was wir für euch optimieren können. Macht's gut!
speaker-1: Okay, tschüss.
speaker-0: Ja, passt. Vielen Dank.