ÜBER DIESE EPISODE
Wie vermisst man einen Menschen, den man nie richtig kennenlernen durfte? Joya und Esther erzählen von einer Lücke, die sie bis heute begleitet.
Joya, 24, verliert ihren Vater, als sie noch ein Kind ist: «Bilder im Kopf habe ich keine. Bilder vielleicht von Fotos, aber Bilder im Kopf habe ich keine». Regelmässig besucht sie sein Grab und versucht, sich jemanden auszumalen, den sie nie richtig kennenlernen hat. Esther war erst vier Monate alt, als ihre Mutter an einem Hirntumor starb. Erst Jahrzehnte später beginnt sie zu verstehen, wie sehr sie der frühe Verlust ihrer Mutter geprägt hat: «Ich habe plötzlich gemerkt, wie traurig ich bin, dass ich meine Mutter nicht kennengelernt habe. Da bin ich 45 gewesen.» In dieser Input-Folge erzählen Joya und Esther von offenen Fragen, fehlenden Erinnerungen und der Suche nach ihrer eigenen Herkunft.
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In dieser Episode zu hören
- Joya
- Esther
- Rachel Ziegler, Psychiarerin und Psychotherapeutin, Ambulatorium Römerhof
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Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt.
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- Autor:in: Elma Softic
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Das ist «Input»:
Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
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(00:00 - 01:41) Intro: Kann man jemanden vermissen, den man nie gekannt hat?
(01:41 - 03:43) Joya: Aufgewachsen ohne ihre leiblichen Eltern
(03:43 - 04:54) Esther: Die Suche nach ihrer verstorbenen Mutter
(04:54 - 05:48) Vorgeburtliche Bindung und erster Verlust
(05:48 - 07:49) Esther: Aufgewachsen mit Stiefmutter und Geschwistern
(07:49 - 08:41) Herkunft prägt die eigene Identität
(08:41 - 10:28) Joya: Die wenigen Erinnerungen an ihren Vater
(10:28 - 12:53) Esther: Dokumente statt persönlicher Erinnerungen
(12:53 - 14:09) Joya: Den Vater an wichtigen Lebensmomenten vermissen
(14:09 - 14:44) Wie kleine Kinder mit Verlust umgehen
(14:44 - 16:27) Autobiografisches Gedächtnis: Ab wann erinnern wir uns?
(16:27 - 17:24) Joya: «Ich vermisse, wer er gewesen wäre»
(17:24 - 20:07) Esther: Erst mit 45 trauert sie bewusst um ihre Mutter
(20:07 - 20:46) Esther: Ein Foto ihrer Mutter
(20:46 - 21:35) Kann Trauer Jahrzehnte später wieder auftauchen?
(21:35 - 24:06) Esther: Die Mutter als idealisierte Vorstellung
(24:06 - 25:53) Esther versteht heute die Entscheidung ihres Vaters
(25:53 - 28:25) Esther sucht Menschen, die ihre Mutter gekannt haben
(28:25 - 29:24) Joya: Soll sie ihre leibliche Mutter suchen?
(29:24 - 30:58) Was fehlende Elternteile mit Identität machen
(30:58 - 31:27) Fazit: Man vermisst auch, was hätte sein können
(31:27 - 32:48) Aufruf
Joya, 24, verliert ihren Vater, als sie noch ein Kind ist: «Bilder im Kopf habe ich keine. Bilder vielleicht von Fotos, aber Bilder im Kopf habe ich keine». Regelmässig besucht sie sein Grab und versucht, sich jemanden auszumalen, den sie nie richtig kennenlernen hat. Esther war erst vier Monate alt, als ihre Mutter an einem Hirntumor starb. Erst Jahrzehnte später beginnt sie zu verstehen, wie sehr sie der frühe Verlust ihrer Mutter geprägt hat: «Ich habe plötzlich gemerkt, wie traurig ich bin, dass ich meine Mutter nicht kennengelernt habe. Da bin ich 45 gewesen.» In dieser Input-Folge erzählen Joya und Esther von offenen Fragen, fehlenden Erinnerungen und der Suche nach ihrer eigenen Herkunft.
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In dieser Episode zu hören
- Joya
- Esther
- Rachel Ziegler, Psychiarerin und Psychotherapeutin, Ambulatorium Römerhof
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Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt.
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Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
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(00:00 - 01:41) Intro: Kann man jemanden vermissen, den man nie gekannt hat?
(01:41 - 03:43) Joya: Aufgewachsen ohne ihre leiblichen Eltern
(03:43 - 04:54) Esther: Die Suche nach ihrer verstorbenen Mutter
(04:54 - 05:48) Vorgeburtliche Bindung und erster Verlust
(05:48 - 07:49) Esther: Aufgewachsen mit Stiefmutter und Geschwistern
(07:49 - 08:41) Herkunft prägt die eigene Identität
(08:41 - 10:28) Joya: Die wenigen Erinnerungen an ihren Vater
(10:28 - 12:53) Esther: Dokumente statt persönlicher Erinnerungen
(12:53 - 14:09) Joya: Den Vater an wichtigen Lebensmomenten vermissen
(14:09 - 14:44) Wie kleine Kinder mit Verlust umgehen
(14:44 - 16:27) Autobiografisches Gedächtnis: Ab wann erinnern wir uns?
(16:27 - 17:24) Joya: «Ich vermisse, wer er gewesen wäre»
(17:24 - 20:07) Esther: Erst mit 45 trauert sie bewusst um ihre Mutter
(20:07 - 20:46) Esther: Ein Foto ihrer Mutter
(20:46 - 21:35) Kann Trauer Jahrzehnte später wieder auftauchen?
(21:35 - 24:06) Esther: Die Mutter als idealisierte Vorstellung
(24:06 - 25:53) Esther versteht heute die Entscheidung ihres Vaters
(25:53 - 28:25) Esther sucht Menschen, die ihre Mutter gekannt haben
(28:25 - 29:24) Joya: Soll sie ihre leibliche Mutter suchen?
(29:24 - 30:58) Was fehlende Elternteile mit Identität machen
(30:58 - 31:27) Fazit: Man vermisst auch, was hätte sein können
(31:27 - 32:48) Aufruf
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