ОТНОСТНО ТОЗИ ЕПИЗОД
Mirko Ehrmann und Tim machen Schluss mit A/B-Tests auf blauen Dunst! Mirko ist Wirtschaftspsychologe und bringt wissenschaftlich validierte Werbewunder mit. Es geht um psychologische Effekte, die Ihr direkt in Euren Ads testen könnt. Wir klären zum Beispiel die Frage, warum die nervige Ralf-Schumacher-Werbung von Wirkaufendeinauto trotzdem funktioniert, wie Alliterationen wie Super Sunday wirken, was Gaze Cueing bedeutet und warum 5 als Ziffer glaubwürdiger wirkt als fünf als Wort. Dazu erklärt Mirko mit Elefant und Reiter, warum 99% Eurer Entscheidungen im Unterbewusstsein fallen. Freut Euch auf konkrete Testideen mit Studien-Fundament und auf einen Cliffhanger: Das ist hier ist nämlich die erste von zwei Folgen mit Mirko!
Takeaways- Wiederholung schlägt Einzelkontakt: Der Mere-Exposure-Effekt macht Ads sympathischer, aber nach 10 bis 20 Kontakten braucht es Abwechslung.
- Alliterationen funktionieren nur ganz oder gar nicht: 4 Falafel für 4 Euro zieht, 4 Falafel für 3 Euro nicht.
- Blickrichtung steuert Aufmerksamkeit: Schaut das Model aufs Produkt statt in die Kamera, folgen die Betrachter dem Blick.
- Ziffern wirken präziser als ausgeschriebene Zahlen.
- Und: Validiert Eure A/B-Tests immer wieder neu.
Kapitel
00:00:00 Intro: Schluss mit A/B-Tests auf blauen Dunst
00:01:56 Worum es heute geht
00:02:42 [Anzeige] Haufe Akademie: Masterclass
00:03:27 Warum Funnel-Modelle zu starr gedacht sind
00:06:01 Journey statt Funnel: Das Contentsquare-Beispiel
00:07:23 Der Mere-Exposure-Effekt: Wiederholung macht sympathisch
00:09:19 Frequency: Nervt wie Ralf Schumacher, wirkt trotzdem
00:11:31 Die Sättigungsgrenze: Nach 10 bis 20 Kontakten braucht es Abwechslung!
00:13:24 Konditionierung: Was George Clooney für Nespresso tut
00:14:25 Warum Du plötzlich überall Ford Pumas siehst
00:17:27 Elefant und Reiter: 99% entscheidet Dein Unterbewusstsein
00:20:42 Werbewunder 1: Alliterationen wie Super Sunday
00:23:22 Bonus: Der Von-Restorff-Effekt alias Thumbstopper
00:26:45 Die Alliterations-Regel: 4 Falafel für 4 Euro
00:28:39 Werbewunder 2: Gaze Cueing lenkt den Blick aufs Produkt
00:31:25 Beobachtende Augen: Von Kaffeekasse bis Kollekte
00:33:33 Werbewunder 3: 5 statt fünf, Ziffern wirken präziser
00:37:05 Sonderfall Luxus: Wenn der Preis lieber verborgen bleibt
00:41:25 Mirkos Methode: Studien lesen statt Bauchgefühl
00:43:56 Achtung: Validiert Eure A/B-Tests immer wieder
00:45:43 Social Proof: Engagement an einem Ort sammeln
00:47:32 Bunch of Jerks: Wie Kritik zu Merchandise wird
00:52:36 Eishockey-Exkurs: Die Enforcer der NHL
00:54:45 Cliffhanger: Preispsychologie in Folge 2
00:56:08 Outro und Verabschiedung
LinksMirko Ehrmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/mirko-ehrmann/
Profit Patterns: https://www.profit-patterns.de/
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