معلومات عن هذه الحلقة
Wenn sich ein geliebter Mensch das Leben nimmt, bleiben tausend Fragen, unbeschreibliche Trauer, Schuldgefühle und manchmal auch Wut. Henryk Mainusch hat seine Frau durch einen Suizid verloren. Aus dem Gefühlschaos danach ist für ihn ein Auftrag geworden: Er hat eigene Gruppen für Angehörige ins Leben gerufen, leitet sie bis heute und engagiert sich in der Aufklärung über Suizid und Suizidprävention.
Mit Eric spricht er sehr offen über die Zeit vor und nach dem Tod seiner Frau. Und er räumt mit Mythen auf: Viele Suizide sind verhinderbar. Henryk erklärt, woran man erkennen kann, dass ein Mensch in einer suizidalen Krise steckt, warum das direkte Ansprechen nicht gefährlich ist, sondern schützt, und wie man Menschen selbst im allerletzten Moment noch erreichen und retten kann. Er erzählt auch, wie viele Menschen, die einen Suizidversuch überlebt haben oder davon abgehalten wurden, im Nachhinein dankbar dafür sind. Ein Gespräch darüber, warum Wissen über diese Situationen Leben retten kann, über die Kraft der Offenheit, über Selbstwirksamkeit in der Trauer und darüber, warum Schweigen das größte Risiko ist.
TelefonSeelsorge
0800 1110111 / 0800 1110222 oder 116 123
https://www.telefonseelsorge.de/sorgen-themen/suizidpraevention/
Berliner Krisendienst in jedem Berliner Bezirk 24/7
https://www.berliner-krisendienst.de/
[U25] Online-Mailberatung für unter 25-Jährige in (suizidalen) Krisen
https://www.u25-deutschland.de/