ABOUT THIS EPISODE
Technik wird oft als Fortschritt erzählt, Kunst als Reflexion.
Zwischen beiden entsteht eine Leerstelle, in der Fragen nach Verantwortung, Gestaltung und gesellschaftlicher Wirkung verhandelt werden – leise, strukturell, dauerhaft.
Dr. Claudia Emmert, Direktorin des Hauses.
Sie arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Technik und Museumspraxis und beschäftigt sich mit der Frage, wie Sammlungen heute vermittelt, gelesen und weitergedacht werden können.
Das Gespräch ist vor Ort entstanden.
Das Haus vereint Technik- und Kunstsammlung unter einem Dach und stellt beide Bereiche gleichberechtigt nebeneinander – als gemeinsame kulturelle Praxis, nicht als Gegenüber.
Im Mittelpunkt steht das Verhältnis von Technik und Kunst im musealen Kontext.
Besprochen wird, wie das Zeppelin Museum diese Verbindung historisch entwickelt hat, wie sie sich heute zeigt und welche Rolle sie für Sammlung, Ausstellung und Vermittlung spielt.
Technologische Innovationen prägen Alltag, Wahrnehmung und gesellschaftliche Debatten.
Museen stehen damit vor der Aufgabe, Technik nicht nur zu erklären, sondern kulturell einzuordnen.
Das Gespräch setzt hier an: bei der Verantwortung von Institutionen, technische Entwicklungen im Zusammenhang von Gestaltung, Kunst und Geschichte sichtbar zu machen – ohne Fortschrittsnarrative zu reproduzieren.
Diese Episode nähert sich dem Zeppelin Museum aus einer institutionellen Perspektive.
Sie beschreibt, wie Kunst und Technik gemeinsam gedacht, gesammelt und vermittelt werden – getragen von konkreten Beispielen aus der Museumspraxis.
Technik und Kunst · Museumspraxis · Sammlung · Vermittlung · Zeppelin Museum · Friedrichshafen · Kunstgeschichte · Innovation · Institutionen
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Diese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort entstanden.
Im direkten Gegenüber, ohne digitale Distanz, entwickelt sich ein Austausch, der fachliche Einordnung, institutionelle Perspektiven und Zwischentöne zulässt.
Herzlichen Dank an: ARTPRESS Ute Weingarten
Letzte redaktionelle Überarbeitung: Januar 2026.