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Vom Schuhhändler-Erben zu einem der bekanntesten Insolvenzverwalter Deutschlands: Arndt Geiwitz hat nach dem Studium nur kurz in der familieneigenen Handelskette gearbeitet. Dann ist er in die Insolvenzverwaltung gewechselt – und hat in den letzten Jahrzehnten prominente Fälle wie Schlecker, Galeria oder Weltbild betreut und mit Unternehmern wie René Benko zusammengearbeitet. Seine Kanzlei ist in dieser Zeit auf 430 Mitarbeiter angewachsen. Die lassen alles stehen und liegen, wenn Gerichte oder verzweifelte Unternehmer sich melden. Mal gelingt eine spektakuläre Rettung, manchmal bleibt nur die bittere Resteverwertung. Im OMR Podcast berichtet Geiwitz, warum mehr als die Hälfte der betreuten Fälle mit einem Verlust für seine Kanzlei endet, warum er Private-Equity-Angeboten widersteht und wieso Millionenhonorare notwendig sind, um Durststrecken überstehen zu können. Geiwitz sagt, wieso er keine Angst vor einer Pleitewelle hat – aber sich trotzdem um den Standort Deutschland sorgt.